JULI

 

...klein gekauft ...immer schön aufpassen! Kürbis braucht Platz!!!

 


...und es soll kein Tag sich neigen, an dem nicht eine Blüte sich öffnet. ( chin. Sprichwort )

Juli kühl und nass-----leere Scheun, leeres Fass !!!

Hundstage heiß----Winter lang weiß !!!

heißer Juli verheißt guten Wein!

Wetter nach dem Hundertjährigem Kalender: der Juli beginnt kühl und regnerisch, dann folgen kühle Nächte  und heiße Tage 

 Produkte aus dem Shop, die die Kinder auch zum naschen echt Klasse finden und bei denen ich sage:       Top Qualität!!!  

 

Stauden

Eine schöne Staudenpflanzung ist die Freude und der Stolz eines jeden Gärtners.
Stauden sind mehrjährige, krautige, nicht verholzende Pflanzen.

Sie können Nährstoffe in der Wurzel speichern, die dann für den Neuaustrieb im Frühjahr genutzt werden.
In Zeitschriften und Büchern sind immer sehr schöne Staudenpflanzungen in Kombination mit Gehölzen zu sehen.
Dabei vergisst man schnell , dass hier eine Menge Fleiß und Mühe eingebracht worden sind.
Neben Auswahl und Kombination der Stauden spielt die Staudenpflege eine wichtige Rolle. Eigentlich sollte man schon im zeitigen Frühjahr den Boden
mit einer Humusschicht bedecken, um den
Pflanzen Nährstoffe zu geben, die sie über Jahre dem Boden entzogen haben. Man spricht auch von Bodenmüdigkeit. Die Pflanzen verkahlen und erfreuen uns nicht mehr mit dem von ihnen bekannten Blütenflor.
Zur Humusanreicherung des Bodens eignen sich Komposterde, Lauberde oder Rindenkompost. Aber immer darauf achten, dass die Erden gesiebt sind und man keine
unbeliebten Wildkräuter sich in den Garten holt. Bei der Staudenpflege sollte man einige Dinge beachten.

  hohe Stauden, wie z. b. Rittersporn und Pfingstrosen als Leitstauden immer in den Hintergrund setzen!!!

Ganz wichtig ist das wässern. In Trockenprioden können Stauden nicht wie Gehölze auf ein weitreichendes wurzelsystem zurückgreifen und sich das Wasser auch aus tieferen Bodenschichten ziehen.
Am besten geeignet sind Tröpfelanlagen, die den Boden gleichmäßig und durchdringend bewässern. Auch kann mit einer solchen Bewässerung das auseinanderfallen der Stauden, durch zu große Wassermengen auf den Blättern, wie man es bei starken Regenfällen kennt,
vermieden werden. Falls es doch dazu kommt, kann man sich im Fach- oder Baumarkt Staudenhalter in unterschiedlichsten Ausführungen besorgen. Damit die Stauden jedes Jahr schön blühen, sollten abgeblühte Blütenstände
entfernt werden. Die Pflanze kann die ganze Energie in die Wurzel und nicht in die Samenbildung stecken.
Um die Standfestigkeit und Blühdauer bzw. den Zeitpunkt der Blüte noch in den Spätsommer zu verschieben,
oder um eine zweite Blüte herbeizuführen schneidet man einige Stauden nach der Blüte bis kurz über dem Erdboden zurück. Für eine Nachblüte eignen sich besonders Rittersporn, Lupinen,
Sommermargeriten, Katzenminze, Sommersalbei, Feinstrahl oder Frauenmantel.
Wenn man Ende Juni, Anfang Juli die Glatt- und Rauhblattaster um ein Drittel und den Sommerphlox beim Erscheinen der Blütenknospen um 10 cm kürzt, dann
kommt die Blüte etwas später, hält dafür aber lange in den Spätsommer.
Stauden sollten alle paar Jahre an der Wurzel getrennt werden. Dadurch " verjüngt " man die Pflanzen. Auch von Pilzkrankheiten und Blattläusen werden die Stauden befallen.
Beim pflanzen der Stauden sollten unbedingt die Standortansprüche ( Sonne, Schatten, Boden etc. ) beachtet werden. Dann erweisen sie sich als durchaus Pflegeleicht.

So mal zwischendurch:- wer nicht immer Rasenkanten nachstechen möchte, der sollte mal für eine schöne Trennung zwischen Beeten und Rsenflächen sorgen. dies hier ist nur ein Beispiel ( kann man Rundungen schön gestalten ). Oder man nimmt die gleichen Steine, die man auch für seine Hofeinfahrt verwendet hat.

 

 

Duftgarten

Einfach im Garten sitzen, die Seele baumeln lassen, die Augen schließen und die
herrlichen Düfte der Natur genießen. Vielleicht am Teich oder in einer verträumten
Ecke im Garten.
Zu diesem Glück benötigen wir nicht viel. Neben den zahlreich angebotenen
Duftrosen gibt es eine Vielzahl von Stauden und Sommerblumen die uns mit ihren
Düften verzaubern.
Jetzt im Juli blühen auch einige wie die Flammenblume, Taglilie, Lavendel,Thymian,
Katzenminze (nach dem ersten Rückschnitt), Duftveilchen und die Indianernessel.
Bei den Sommerblumen sind es der Duftsteinrich, Duftwicke, die Nelke, Vanilleblume
und der Ziertabak.
Den Duft bewirken meistens ätherische Öle oder Harze. Einige Pflanzen duften erst bei Berührung oder beim zerreiben wie z.B. Lavendel und Rosmarin.
Meist haben die Düfte auch eine Funktion für die Pflanze. Sie dienen der Schädlingsabwehr.
Beim pflanzen sollte man darauf achten , nicht zu viele verschiedene Düfte zu

kombinieren, da sonst ein zu intensiver , vermischter Duft entsteht, der auch als unangenehm empfunden werden kann.

Schäden durch Blauregen

 

 

 

 

 

 

Hier mal ein typisches Merkmal vom Blauregen. So schön wie er auch blühen mag, aber Regenrinnen, Fallrohre o.ä. werden leicht mal von ihm zusammengedrückt. Seine stark schlingenden Triebe haben unwarscheinliche Kräfte. also beim pflanzen auf den Standort achten.

Im Nutzgarten haben wir eine Menge zu tun.

Hier ein paar Tipps für den Monat Juli:

-Himbeerruten werden nachdem sie getragen haben, direkt über dem Boden abgeschnitten

-Johannisbeertriebe die schon 2-3 Jahre alt sind, werden ebenfalls ordentlich zurückgeschnitten

-bei der Stachelbeere ebenfalls nach der Ernte einen Pflegeschnitt durchführen ( 2-3 Jahre alte abgetragenen Triebe entfernen )

-Zwiebeln nach der Ernte noch mind. eine Woche auf dem Beet liegenlassen ( nur bei Trockenheit ), ansonsten bündeln und an einem trockenen Platz aufhängen und trocknen

-auf frei gewordenen Beeten kann noch bis ca. 15. Juli die Buschbohne gesät werden

-Radiesschen, Rettich und Kresse können ebenfalls gesät werden

-Grünkohl, Rosenkohl, Winterkohl oder Krauskohl werden jetzt ins Freie gepflanzt

-Tomaten brauchen unbedingt eine Stützvorrichtung, damit diese unter der Fruchtlast nicht zusammenbrechen,
braune Blätter und Früchte sofort entfernen, vernichten oder im Müll entsorgen.

 

was blüht denn so?

 

Mädchenauge                                    Rosa´Gärtnerfreude´

            Funkien

Schnecken

 

 

 

Ein jeder Hobbygärtner "fürchtet" sich vor den allseits unbeliebten Schnecken in unserem
Garten. Neben Ihrem Nutzen ( Warzen entfernen, aufnahme organischer Abfälle) richtet sich doch der Zorn gegen ihre Fraßschäden an den Pflanzen.
Vor allem die Nacktschnecken und da die Spanische Wegschnecke und die Grosse Wegschnecke ärgern uns.
Die spanische Wegschnecke wurde vor ca. 20-30 Jahren eingeschleppt und frisst sich seitdem durch unsere Gärten. Typisch ist der Loch- und Kahlfraß.
Besonders beliebt sind z. B. Tagetes, Salat, Radieschen, Möhre, Bohnen, Paprika, Erdbeeren und Kürbis. Im Ziergarten sind es Chrysanthemen, Dahlien, Margeriten, Astern
und noch viele andere.
Die beste Methode diese "Biester " los zu werden ist das regelmäßige absammeln, das durchschneiden mit einer Schere ( mein persönlicher Tipp ) oder mit kochend heißem Wasser überbrühen.
Chemische Methoden wie z. B. Schneckenkorn helfen auch, aber man muss regelmäßig nachstreuen, was optisch auch nicht so schön ausieht, oder die Schnecken ziehen eine lange, fette Schleimspur nach sich , was manche nicht so schön empfinden.

Noch ein guter Tipp: trockene Tannennadeln um Gemüsebeete streuen oder was auch sehr gut hilft, die Schnecken direkt mit Salz ´bestreuen´. Hier werdet Ihr sofort eine Reaktion der Tiere sehen.

- Clartex blau (besonders regenfest!) 
 -Schneckenkorn Pro Limax aus der Dr. Stähler Garten-Apotheke

- Compo Schneckenkorn
- Spiess- Urania Schneckenkorn
- Neudorff Schneckenkorn

-Schneckenlinsen

Natürliche Gegner wie der Igel, Spitzmäuse, Eidechsen oder die Kröten sollten in unseren Gärten sich austoben können. Und wer viel Platz hat kann sich indische Laufenten anschaffen (Vorsicht-----> Vogelgrippe) .
die halten den Garten dann Schneckenfrei.
Weitere Methoden sind Schneckenzäune (die sehr scharfkantig sind und deshalb von den Schnecken nicht überwunden werden), Sägemehl, Sand, Rindenmulch und Asche um die Beete streuen, die beliebte Bierfalle ( zieht Schnecken magisch an ), regelmäßige Bodenlockerung
und fachgerechtes wässern ( nicht die gesamte Pflanze bewässern , sondern nur im
Wurzelbereich bewässern und nicht unbedingt abends, da Schnecken nachtaktiv sind ). Zwischen Erdbeeren legt man Stroh. Die Früchte liegen nicht auf dem Boden und die
Schnecken mögen es nicht und gehen nicht zu den Erdbeeren. Auch Eiablagen unter Steinen, vermoderten Brettern oder in Erdhöhlen sollten aufgestöbert und vernichtet werden.
Weinbergschnecken sind zu schützen, weil sie die Artgenossen auch gerne vertilgen.

Hier noch einige Pflanzen die nicht unbedingt auf der Speisekarte der Schnecke stehen.

-Sellerie, Rhabarber, Tomaten , Zwiebeln, Poree, schnittlauch, Bärlauch, Petersilie, Senf
-Lavendel, Kapuzinerkresse, Fingerhut, Gladiole, Begonie, verschiedene Farne, Chinaschilf, Frauenmantel, Fetthenne

Sägespäne um junge Pflanzen oder Stauden streuen oder um das ganze Beet

Pflanze des Monats-----Sommerflieder ( Buddleja davidii )

Der Sommerflieder oder auch Schmetterlingsstrauch genannt, stammt aus China und wird im Handel mit vielen Hybriden von weiß über rosa und dunkelviolett bis zum Purpur angeboten. Die Blüten stehen in Rispen und ähneln dem Blütenstand des Flieders.

Er sollte einen Solitärstandort haben, kann aber auch in einer lockeren Pflanzengruppe oder einer Blütenhecke stehen. Der Schmetterlingsstrauch kann bis zu 4 m hoch und 3m breit werden.

 

   

 

Ansonsten wäre es am besten wenn er einen geschützten Standort bekommt. Er wächst auf jedem normalen, humosen Gartenboden. Staunässe verträgt er nicht.
Trockenperioden verträgt er ebenso wie das Stadtklima gut.
Im zeitigen Frühjahr ( März / April ), wenn die Kahlfröste vorbei sind, wird der Sommerflieder geschnitten. Und das nicht zu wenig sondern stark zurückschneiden.
Die Pflanze treibt trotzdem wieder stark durch und blüht am einjährigen Trieb. Er ist schnell- und starkwüchsig.

Die Blüte kann bis September andauern und lockt zahlreiche Schmetterlinge an. Verblühte Rispen werden herausgeschnitten. Dadurch verzweigt sich der Strauch neu und es entwickeln sich neue Blütenknospen, die sich bis in die ersten Fröste halten.

Der Strauch wird Mitte März, wenn keine Starkfröste mehr zu erwarten sind, um bis zu 2/3 eingekürzt.

Hier noch ein paar schöne Sorten:

Black Knight --dunkelpurpur
Empire Blue --blaulila
Peace --weiß
Fascination --lilarosa
Ile de France --violett
Royal Red --purpurrot


Engerlinge, Raupen und Larven im Rasen ( braune und kahle, abgestorbene Stellen)

 

 

 

War Ihre Grasnarbe im letzten Jahr auch mit braunen und kahlen Stellen verziehrt und ließ sich der Rasen regelrecht abheben ? Dann könnte neben den Raupen der Wiesenschnacke oder den Larven von Juni- und Maikäfer auch der Gartenlaubkäfer große Schuld daran haben.

Ab Mai bis Juni fliegt der Gartenlaubkäfer durch unsere Gärten und frisst an Blättern und Blüten einiger Zierpflanzen ( Rosen, Pfingstrosen usw. ). Die Eier werden in die Grasnarbe gelegt und nach 3-4 Wochen schlüpfen die Engerlinge und ernähren sich dann von den Rasenwurzeln. Erste Anzeichen sind im August zu beobachten. Es erscheinen gelbe Flecken und der Rasen sirbt flächenweise ab. Wenn man das abgestorbene Rasenstück abhebt, sind darunter die Engerlinge zu sehen. Auch Scharen von Vögeln die plötzlich wie wild auf dem Rasen herumpicken sind ein Anzeichen für den Befall.

Die chemische Bekämpfung des Käfers ist wenig sinnvoll, weil kein geeignetes Mittel zugelassen ist. Am besten lassen sich die Larven oder Engerlinge mit Bodennematoden bekämpfen, die man im Fachmarkt bestellen kann.

 

Achtung, die Zikade fliegt wieder!! Diese ist auch der Grund für Knospenbräune an den Rhodos, da sie eine Pilzkrankheit überträgt. Schnelle Hilfe sind gelbe Leimtafeln die man in die Rhodos hängt!